Pressekritiken

Du liebst mich nicht! 

(Schwäbisches Tagblatt, 1.2009) 

Man weiß nicht, was man mehr bewundern sollte. Die Perfektion, mit der M.C. Langer seine stimmlichen Mittel im Verbund mit Mimik und Gestik einsetzte oder die einfühlsame Begleitung des Pianisten. Hier stimmte jeder Anschlag und harmonierte mit dem Text.

Ob es sich um Variationen beim Kuss oder dem .Umgang mit den herzlosen Weibern", um eine Brautwerbung zum Teil im Wechsel mit Gesang und Rezitation, handelte, die Zuhörer wurden bestens unterhalten, zumal auch M. C. Langer seine Fähigkeiten als Rezitator "Denk ich an Deutschland in der Nacht" und auch als Erzähler unter Beweis stellte. Immer wieder eingestreute Klaviersoli verschafften ihm eine kleine Verschnaufpause, die er bei dieser denkwürdigen Gedächtnisleistung auch nötig hatte, und gaben Joachim Günther Gelegenheit seine konzertanten Fähigkeiten am Flügel zu zeigen. Mit zwei Beiträgen von Bertolt Brecht, die sich harmonisch in das Programm einfügten, gedachte man der Seelenverwandtschaft dieser beiden Dichter. Mit einem Riesenapplaus, der zur Zugabe herausforderte, verabschiedeten die Besucher die so sympathischen Künstler und gaben ihnen das Gefühl einer gelungenen Uraufführung mit auf den Weg. (H.A.K.)

(Reutlinger Generalanzeiger, Pfullingen, Mai 2005)

Schon mit den ersten Klavier-Takten gewann der vorzügliche Theatermusiker Joachim Günther die gespannte Aufmerksamkeit des Publikums. Umwerfend agierte Langer, blitzartig Rollen, Stimmungen und Affekte wechselnd.  

Begeisterte Beifall, zwei Zugaben charmanter jiddischer Liedchen.